#4 Gastfamilie,College, Auto fahren ,Englisch und neue Freunde

29Aug2017

Ich bin nun heute schon genau zwei Wochen hier. Es sind so viele Sachen passiert in den letzten zwei Wochen, dass ich kaum Zeit dazu hatte, hier was zu schreiben. Aber jetzt! Ich bin sehr gut bei meiner Gastfamilie angekommen. Alle sind sehr nett und das Haus in dem ich lebe ist so groß, dass ich mich immer noch regelmäßig drin verlaufe. Die Kinder und der Hund sind echt klasse.

Am ersten Abend, wo ich hier angekommen bin haben wir was zu Essen bestellt. Dabei kam man direkt besser ins Gespräch und man lernte sich gegenseitig noch besser kennen.

Die nächsten Tage danach, habe ich die Familie, Nachbarn und Freunde der Familie kennen gelernt.

 

Auto fahren in den USA

 

Nach zwei Tagen hieß es für mich das erste mal ein Automatik Auto zu fahren. In meinem Job bin ich darauf angewiesen, da viele Orte weit voneinander entfernt sind wie z.b. die Schule der Kinder und ihre Nachmittagsaktivitäten. Das erste mal war es schon komisch keine Kupplung mehr zu haben und den linken Fuß gar nicht mehr zu benutzen. Für mich ist es auch immer noch ungewohnt einfach immer rechts abbiegen zu können. Wie das hier so mit der Rush Hour in Amerika läuft habe ich direkt nach der ersten Woche hier zu spüren bekommen, als ich auf dem Weg zum College 45 Minuten gebraucht habe statt 15 Minuten. Man muss hier echt immer mehr Zeit einplanen, wenn man über den Highway hier fährt, weil eigentlich gefühlt immer Stau ist und man mehr als doppelt so lang zu seinem Ziel braucht.Vorallem, wenn man nah an New York City dran wohnt.

 

College Time

 

Ich bin jetzt auch endlich am College eingeschrieben und werde bald zum nächsten Semester endlich anfangen können. Ich freue mich sehr darauf, da ich so noch mehr andere Leute kennen lerne und meine Sprachkenntnisse noch verbessern kann.Zur Anmeldung war ich in der ersten Woche auch da. Ich habe noch nie ein so großes College gesehen! Bis ich das Büro des Colleges erreicht habe bin ich vier mal über den Campus gelaufen, trotz Beschilderung. Das wird auf jeden Fall noch eine spannende Angelegenheit, sich da zurecht zu finden.

 

Neue Freunde und neue Begegnungen

 

Am letzten Wochenende hatte ich zum Glück das ganze Wochenende frei und musste nicht arbeiten. Mein Wochenende verbrachte ich am Strand mit vier anderen Mädels. Von Ihnen kamen zwei aus Equador, eine aus Brasilien und die andere war auch Deutsche. Zusammen verbrachten wir einen tollen Nachmittag am Strand. Es ist echt toll sich mit anderen über seine Gastfamilie auszutauschen und sich mit Ihnen über verschiedene Kulturen auszutauschen. Da man in der selben Situation ist und man dadurch einander besser versteht als andere es tun, werden solche Menschen schnell zu neuen Freunden. Worüber ich sehr froh bin!

 

Deutsch vs. Englisch

 

Seitdem ich hier bin rede ich nur Englisch die ganze Zeit. Das ist echt cool, auch wenn es nicht immer einfach ist. Oft fehlt mir mal ein Wort und dann muss man sich überlegen wie man es anders umschreibt. Es ist echt schwer weil man die ganze Zeit auf Deutsch denkt und man in Englisch sprechen muss. Jeden Abend bin ich hier echt fertig. Aber nicht körperlich sondern seelisch, weil es echt anstrengend ist die ganze Zeit das so durchzustehen.Ich finde es echt cool, dass ich hier auch andere Deutsche habe, mit denen ich mich auch auf Deutsch mal unterhalten kann. Das gibt jedem von uns ein Stück Heimat wieder. Was mir auch schon aufgefallen ist, dass es mir schwerer fällt richtig und grammatikalisch richtig Deutsch zu schreiben, weil ich jeden Tag soviel auf Englisch lese und rede.

 

Zusammengefasst bin ich hier aktuell sehr glücklich. Ich habe eine tolle Gastfamilie, die mich unterstützt und super nett ist. Ich habe mich schon etwas eingelebt und arbeite stark an mir jeden Tag. Die nächste Änderung steht uns nächste Woche bevor. Die Kinder haben wieder Schule! Das bedeutet viel Fahrerei und viele Diskussionen über Hausaufgaben :)

Ich bin sehr gespannt wie das wird und wie wir das meistern werden.

Ich freue mich auf das was kommt und blicke positiv nach vorne!

Nächstes Update folgt bald!

 

Janine

#3 Orientation Days und New York City Tour

17Aug2017

Endlich ist es soweit! Ich bin gut in New York angekommen. Die ersten vier Tage bin ich hier in der Trainingsschool von meiner Organisation Ayusa Intrax.Die ersten vier Tage bin ich noch nicht bei meiner Gastfamilie, sondern in einem Hotel mit vielen anderen Au pair, die zu gleichen Zeit anfangen wie ich. Insgesamt sind wir diese Woche 145 neue Aupairs, 144 Mädchen und ein Junge. Vertreten sind diese Woche insgesamt 18 Nationen aus aller Welt. Ich habe in den letzten Tagen schon viele aus anderen Ländern getroffen und es ist sehr spannend sich mit ihnen über ihre Kultur auszutauschen.Die Orientation Days von Ayusa dienen dazu, sich nochmal mit dem Leben in einer Gastfamilie und der amerikanischen Lebensweise vertraut zu machen. Nach unserer Ankunft am Montag hatten wir den Tag über erstmal noch frei, da viele an diesem Tag auch erst am Abend angekommen sind. Unter gebracht sind wir in einem schönen Hotel, in dem wir Frühstück und Mittags Lunch bekommen. Dazu verfügt das Hotel noch über einen großen Pool und ein Fitnesscenter. Wirklich dazu zu kommen die Dinge zu nutzen geht leider nicht, weil die Tage hier sehr streng durchgeplant sind. Dazu kommt das Jedlack, mit dem ich immer noch am kämpfen bin. Vor allem hier am Nachmittag ist es schwer wach zu bleiben.

Nach unserem Ankunftstag am Montag ging es Dienstag schon um sechs Uhr aus dem Bett. Nach dem Frühstück startete das Seminar bis 16 Uhr. Die Themen, die wir besprochen haben in dem Seminar waren Kinderentwicklung, Gesetze in den Staaten, und die Aufgaben, die man als Au pair übernehmen muss.

Ehrlich gesagt habe ich mich nach dem Seminar am Dienstag schon sehr schlapp gefühlt. Meine Gruppe hatte sich aber Tickets für die New York City Tour geholt. Schon den ganzen Tag waren wir darauf gespannt New York richtig zu sehen und endlich aus dem Hotel raus zu kommen. Als es endlich los ging waren alle wieder munter und wir fuhren mit zwei Bussen durch den Holland Tunnel nach NYC rein. Schon der erste Blick auf die Skyline von New York war sehr schön. Selber realisiert, dass man wirklich in New York ist habe ich erst, als wir aus dem Bus ausgestiegen sind. In NY angekommen stieg ein Tour Guide dazu und zusammen mit ihm fuhren wir durch die fünf Stadtteile von New York. Schon als wir in die Stadt rein fuhren hatten wir bemerkt, dass viele Straßen gesperrt waren und viel Polizei unterwegs war. Unser Guide hat uns auch direkt als erstes verraten warum: Trump war in der Stadt! Das hieß, es war Ausnahmezustand in der Stadt. Der komplette Verkehr wurde umgeleitet, da die Straßen um den Trump Tower alle gesperrt waren. So mussten wir eine etwas andere Route einschlagen, als unser Guide geplant hatte. Aber auch das hat der Tour keinen Abbruch getan. Auf der Tour fuhren wir viel durch Manhatten. Und auch am Central Park. Es war sehr überwältigend die ganzen Hochhäuser zu sehen. Wir fuhren unter anderem auch an der Bäckerei vorbei die in dem Film „Sex and the City“ von den Hauptdarstellerinen so geliebt wurde. Unser Guide zeigte uns viele Häuser von Stars wie z.b Beyonce oder Lady Gaga. Wir machten einen Stop, wo man sehr gut die Freiheitsstatue von weitem sehen konnte und und die Skyline von NYC.

Danach fuhren wir weiter zum Time Square, wo wir einige Zeit rum laufen durften und eigentlich auch was Essen wollten. Da uns die Preise fast erschlagen haben, haben wir das verkürzt mit dem Essen. Wir waren genau zum Einbruch der Dunkelheit da und konnten den Time Square in seiner vollen Pracht erleben. Nachdem viele Fotos gemacht worden sind sind wir durch Brooklyn noch gefahren und dann wieder raus aus New York.Das war ein sehr aufregender und gleichzeitig spannender Tag in New York City!

#2 Vorbereitung und Gefühlschaos

02Juli2017

Noch 50 Tage bis es endlich los geht! Eine Anzahl an Tagen, die wie ein Wimpernschlag vorbei gehen wird!Ein wichtigen weiteren Schritt habe ich in diese Richtung schon gemacht. Ich habe meinen internationalen Führerschein erhalten und war schon vor ein paar Tagen in Frankfurt beim US Konsulat um mein J1 Visum für den legalen Aufenthalt in den Staaten zu bekommen. Vor ein paar Tagen habe ich auch meinen Reisepass endlich mit meinem Visa zurück erhalten.Das heißt ich kann fliegen! :) Auch meine Organisation hat mir direkt mein Ticket zukommen lassen.

Zusätzlich dazu liegen noch jetzt noch viele Kündigungen vor mir wie meinen Sportverein zu kündigen, Busticket kündigen und dazu noch eine Kreditkarte bei der Bank zu beantragen. Bei dem ganzem Papierkram wird einem erst mal bewusst, was man sich alles aufgebaut hat und zugegebener maßen auch das, was man dafür wieder aufgibt.

Für meine ersten Tage in der Training School in New Jersey muss ich bis zu meinem Abflug auch noch ein Pre Departure Project erstellen. Das ist ein Projekt, bei dem die Organisation einen bestmöglich auf das Leben in Amerika vorbereiten will. Ich finde das Projekt eigentlich ganz schön, weil es einem die Möglichkeit gibt alle Bereiche kennen zu lernen und zusätzlich verhindert es,dass man unvorbereitet in die USA reist.

Ein weiterer positiver Aspekt: Ich habe schon andere Mädels kennen gelernt, die am selben Tag wie ich nach New York fliegen wie ich. Das bedeutet, wir können nach unserem Jahr unseren Reisemonat zusammen machen, da wir gleichzeitig mit unserem Jahr fertig wären. Dazu haben wir alle die selben Ängste und es kann ja nicht schaden schon mal Kontakte zu anderen zu haben, die in den Staaten verteilt leben. So spart man sich Hotelkosten falls man mal irgendwo hin will.:)

 

Was kann ich noch erzählen? Vor ein paar Tagen war mein Schulabschluss. So konnte ich auch mein Abschlusszeugnis bei meiner Organisation einreichen, dass Ihnen noch gefehlt hat. Der Abschluss war bei weitem nicht so einfach für mich zu verarbeiten wie ich es gedacht hätte im positiven Sinne. Einem wurde nochmal vor Augen geführt, wofür man die letzten drei Jahre gekämpft hat und es ist echt ein befreiendes Gefühl zu wissen endlich sein Ziel erreicht zu haben. Auf der anderen Seite vermisse ich meine Freunde und Bezugspersonen, mit denen ich die Jahre verbracht habe jetzt schon! Aktuell: Gefühlschaos pur!

 

Anderes Thema: Ich habe angefangen eine Checkliste zu schreiben, damit ich ja nichts vergesse! Ich weiß es ist noch zu früh dafür...aber wer mich kennt weiß, dass ich nichts vergessen will und schon lieber zu früh mit der Organisation anfange als zu spät. :)

 

Der Countdown läuft und ich freue mich auf eine spannende Zeit!

 

Janine

Bald geht es los

20Mai2017

Herzlich willkommen auf meinem Blog! Ab August 2017 werde ein Jahr in den USA verbringen. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse berichten.Wenn du Lust hast kannst du mich gerne auf dieser Reise begleiten und fleißig mitlesen.

Ich freue mich auf ein tolles Jahr mit vielen tollen Momenten.

Viel Spaß hier auf meinem Blog.

Janine